Spielerschutz: Grenzen setzen und Hilfe finden

Glücksspiel kann süchtig machen und zu finanziellen Problemen führen. Auch eine behördliche Erlaubnis macht ein Spiel nicht risikofrei. Die Teilnahme ist erst ab 18 Jahren vorgesehen.

Eigene Grenzen vor der Teilnahme

Geld für Miete, Rechnungen oder Rücklagen gehört nicht ins Spiel. Nutze weder Kredite noch geliehenes Geld. Lege Zeit und Geldbetrag vorab fest und akzeptiere, dass der gesamte eingesetzte Betrag verloren gehen kann. Spiele nicht weiter, um Verluste auszugleichen.

Gesetzliche Schutzfunktionen

Bei virtuellen Automatenspielen bestehen besondere Schutzregeln. Dazu gehören ein manueller Start der einzelnen Spiele und eine Mindestdauer von fünf Sekunden.

Einzahlungs- und Einsatzlimit sind verschiedene Grenzen. Im Regelfall gelten anbieterübergreifend 1.000 Euro Einzahlung pro Monat und 1 Euro Einsatz pro Spiel. Ausnahmen sind an Voraussetzungen gebunden. Seit Juli 2026 beschreibt die GGL auch gestufte Abweichungen beim Höchsteinsatz. Ein erlaubter Höchstbetrag ist keine Empfehlung, diesen auszuschöpfen.

Warnzeichen ernst nehmen

Wenn du länger spielst als geplant, Verluste verheimlichst, Geld leihst oder ständig ans nächste Spiel denkst, kann unabhängige Unterstützung sinnvoll sein. Du musst nicht auf eine akute Krise warten.

Unabhängige Hilfe und Spielersperre

Check dein Spiel bietet Informationen, einen Selbsttest und Beratungsangebote des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit. Informationen zur anbieterübergreifenden OASIS-Spielersperre findest du beim Regierungspräsidium Darmstadt.

Eine kurze Pause und eine längerfristige Spielersperre sind unterschiedliche Maßnahmen. Nutze offizielle Informationsseiten, um die passende Möglichkeit und deren Bedingungen zu verstehen.

18+ · Glücksspiel kann süchtig machen. Hilfe und Spielerschutz · Informationen statt Gewinnversprechen.